Künstliche Befruchtung eines Delphins geglückt

Forschern aus Hong Kong gelang nun erstmals die künstliche Befruchtung eines Delphins. Der bahnbrechende Erfolg ebnet damit den Weg für die Erhaltung der gefährdeten Spezies.

Forschern aus Hong Kong gelang nun erstmals die künstliche Befruchtung eines Delphins. Der bahnbrechende Erfolg ebnet damit den Weg für die Erhaltung der gefährdeten Spezies. Die 20 Jahre alte Delphindame Ada, so die Forscher, soll im Mai kommenden Jahres gebären

Das Problem an der Befruchtung der Delphine ist ihr höchst unregelmäßiger Zyklus. Dieses Handicap überwanden die Forscher nun mit einer speziellen Ultraschall Technik, mit dessen Hilfe sie den Eisprung genau vorherbestimmen konnten.

Forscher aus den USA hätten bereits mehrmals eine künstliche Befruchtung von Delphinen versucht, berichten die Wissenschaftler der Hong Kong Polytechnic University (www.polyu.edu.hk), seien jedoch immer an der falschen Bestimmung des Eisprungs gescheitert.

Zwar besitzen Delphine auch in Gefangenschaft eine gute Reproduktionsrate, doch das häufigste Problem ist dabei die Inzucht, woraus schwache Junge resultieren. Durch eine künstliche Befruchtung kann man jedoch die Samen von frei lebenden Tieren gewinnen und sie in die Weibchen einführen.

In einem weiteren Schritt will man die erfolgreiche Technik so weit verfeinern, daß auch tiefgefrorene Samen verwendet werden können - eine erfolgreiche Fortpflanzung also auch noch Jahre nach der Sicherstellung und Konservierung von Erbmaterial möglich wird.


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