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Förderung und Erhaltung von allen Fischarten weltweit |
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Die
geschäftsmäßige Fischzucht wird heutzutage mit Hilfe der künstlichen
Befruchtung von Fischeiern realisiert. Die Qualität der Fischeier sowie der
Fischsamen unterliegen allerdings großen Schwankungen, die wiederum
äußerlichen Einflüssen unterliegt, die sich im Verlauf der periodischen
Eiablage sowie bis zur Reife bzw. Erwachsenenalter der Fische verändern. Aus
diesem Grund ist es von größtem wirtschaftlichen Interesse, eine
einheitliche Qualität, sowohl der Samen zu sichern, als auch eine
einheitliche Disposition an Samen, Eiern und Fischembryonen, für jeden
Zeitpunkt des Produktionszyklus. Neben dem rein wirtschaftlichen Interesse
an der Fischzucht, gibt es noch ein spezielles Interesse an der Erhaltung
von Fischarten, die nicht vermarktet bzw. nicht geschäftlich genutzt werden.
Viele Fischarten sind heute vom Aussterben bedroht und einige finden sich
heute in der roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten (Cites).
In einigen Ländern werden schon seit geraumer Zeit Schritte zu ihrem Schutz unternommen wie zum Beispiel die Wiederbelebung von Gewässern und Flusssystemen, Schutz der natürlichen Ressourcen (Wasservorräte) und Überwachung von Lebensräumen mit möglichst geringem menschlichen Einfluss. Diese Maßnahmen sind langfristig, autochthone oder stark bedrohte Tierarten können ausgestorben sein, bevor die Maßnahmen Wirkung zeigen, da in diesen Arten die Individuen zu wenige sind, um eine genetische Vielfalt zu sichern. Aus diesem Grund ist die Erschaffung von Depots für Fischembryonen oder Fischeier und Fischsamen zur Erhaltung von genetischem Material in größtmöglicher Vielfalt von größtem Interesse weltweit, um in der Nachzucht und der Wiederbevölkerung (Wiedereinsetzung) eine stabile Dichte der typischen Spezies dauerhaft und nachhaltig zu erhalten. Eine Methode zur Konservierung von Fischembryonen und -eiern hat daher eine besondere Bedeutung für den Erhalt der gesamten Artenvielfalt. In den bisher üblichen Methoden werden die gewonnenen Samen und Eier direkt bearbeitet, da sie nicht lange haltbar sind. Die Versuche zur Konservierung von Samen und Eiern sind bekannt, allerdings hatte bisher nur die Konservierung von Fischsamen und das in sehr geringen Rahmen, Erfolg. Versuche zur Konservierung von Fischeiern und Fischembryonen, vor allem die Kryokonservation deren sind noch wenige bekannt und fast ausnahmslos Grundlagenforschungen gewesen. Seit dem Jahr 2004 ist es uns gelungen, nach etlichen Forschungsjahren, durch Vitrivikation ein System gefunden zu haben um das Einfrieren von Fischembryonen zu gewährleisten. Living-Earth-Project – ist ein Projekt zur Förderung und Erhaltung von allen Fischarten weltweit insbesondere die, die vom Aussterben bedroht sind. Die Bedeutung des Projekts liegt nicht nur in seinem wesentlichen Ziel, sondern darin, der Welt die erste weltweite Datenbank für Fischgene zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll das Projekt eventuell mit finanzieller Mittel für öffentliche oder private Einrichtungen gefördert werden, die zum Naturschutz und zur Artenerhaltung beitragen. Die wissenschaftliche Forschung sowie die Hauptstation aller zu konservierenden Süßwasserfische und deren Nachzuchten werden in einer völlig natürlichen Umgebung untergebracht sein , ohne das Ökosystem zu stören. Das gleiche gilt für alle Salzwasserfische. Als Beitrag zu einer Welt, in der viele Arten zum Aussterben verurteilt sind, soll das Projekt für alle Süßwasserfische im peruanischen Amazonasgebiet - Iquitos realisiert werden, für alle Salzwasserfische ist Arizona - USA vorgesehen. |
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